KI im Handel
KI im Handel: Aus Suchen und Tippen wird Prüfen und Entscheiden.
Produktanfragen, Lieferantenkataloge, PDF-Bestellungen und Lieferinformationen kosten jeden Tag Zeit. Unsere KI-Lösungen bereiten die nötigen Daten und Vorschläge vor. Dein Team prüft und entscheidet, was weiterverarbeitet wird.
Der Handelsalltag ist voll von Routineaufgaben
Eine Anfrage kommt rein. Welcher Lieferant hat den passenden Artikel? Stimmt die Menge? Gibt es eine günstigere Alternative? Solche Aufgaben wiederholen sich täglich und binden Zeit, die für Kunden und Sortiment fehlt.
ANFRAGEN & KUNDENSERVICE
Jede Anfrage braucht Kontext
Bestellnummer, Lieferstatus und ähnliche Fälle liegen in verschiedenen Systemen. Die Antwort entsteht durch Suchen und Zusammenschreiben.
BESTELLUNGEN & LIEFERUNGEN
Bestellungen kommen als E-Mail oder PDF
Positionen, Adressen und Liefertermine werden manuell erfasst. Jede Übertragung ist ein möglicher Fehlerpunkt.
PRODUKTSUCHE & ANGEBOT
Kataloge sind nicht einheitlich
Vergleichbare Artikel heißen bei jedem Lieferanten anders. Preise, Mengen und Veredelungen müssen einzeln geprüft werden.
Wo KI konkret hilft
Drei Gruppen, in denen wir KI im Handel einsetzen. Innerhalb jeder Gruppe bleibt die fachliche Prüfung beim Menschen.
Anfragen und Kundenservice
- Anliegen zusammenfassen und kategorisieren
- Bestell- und Versandkontext ergänzen
- Passende Wissenseinträge und ähnliche Fälle finden
- Antwortentwurf zur Prüfung vorbereiten
Bestellungen und Lieferinformationen
- Positionen und Adressen aus PDF und E-Mail lesen
- Daten gegen den Vorgang abgleichen
- Liefertermine und Artikelangaben als Vorschau zeigen
- Erst nach Freigabe in Shopware übernehmen
Produktsuche und Angebotsvorbereitung
- Vorhandene Lieferantenkataloge zusammenführen
- Nach Eigenschaften und Alternativen suchen
- Preis- und Mengengrundlage aufbereiten
- Auswahl mit Begründung und Richtpreisen exportieren
MailGPT: Kundenanfragen, PDF-Bestellungen, Lieferinfos – du behältst die Kontrolle
Die Mails kommen rein, und jede will sofort etwas von dir: eine Kundenfrage zum Lieferstatus, eine Bestellung als PDF, eine Lieferinfo mit neuen Terminen. Genau dort setzt MailGPT an. Es ist produktiv im Einsatz und bereitet Antworten und Daten vor. In einem konkreten A/B-Test lag die Zeitersparnis bei mindestens 25 %. Wie viel sich auf einen anderen Ablauf übertragen lässt, hängt von Mailvolumen, Datenlage und Prüfweg ab.
- 01KUNDENANFRAGE
Anliegen erkennen und Kontext ergänzen
Anliegen, Bestellnummer und Kategorie werden zusammengefasst. Bestell-, Tracking- und Wissensdaten stehen am Vorgang bereit.
- 02ANTWORT
Antwortentwurf prüfen und versenden
Der Entwurf bleibt editierbar. Mitarbeitende prüfen Empfänger, Inhalt und Zusagen, bevor sie versenden.
- 03PDF-BESTELLUNG
Positionen und Adressen extrahieren
Daten aus E-Mail und PDF werden gegen den Vorgang abgeglichen und als prüfbare Bestellung aufbereitet.
- 04ÜBERGABE
Bestellung kontrolliert übergeben
Erst nach Validierung und bewusster Freigabe gehen die Daten an den angebundenen Shopware-6-Shop.
- 05LIEFERINFO
Artikel und Lieferangaben erkennen
Lieferinformationen aus E-Mails oder PDFs werden als Vorschau aufbereitet.
- 06FREIGABE
Ausgewählte Änderungen freigeben
Mitarbeitende prüfen die Vorschau und geben ausgewählte, erneut validierte Änderungen frei.
Die vollständigen Abläufe, Funktionen und Grenzen stehen auf der MailGPT-Seite.
MailGPT ansehenSourcePilot: Wenn derselbe Artikel in jedem Katalog anders heißt
Eine Produktanfrage kommt im Vertrieb an. Der Einkauf kennt die Lieferanten, aber Artikelbezeichnungen, Mengen und Preise unterscheiden sich. SourcePilot durchsucht die vorhandenen Kataloge und bereitet passende Vorschläge für die Prüfung vor.
Der Vertrieb erfasst, was der Kunde braucht. SourcePilot sucht in den vorhandenen Lieferantenkatalogen nach passenden Artikeln und Alternativen. Einkauf oder Kalkulation prüfen Auswahl, Menge und Preis, bevor daraus ein Angebot wird.
SourcePilot durchsucht vorhandene Lieferantenkataloge, schlägt Artikel und Alternativen vor und bereitet Preise sowie Veredelungen auf. Eine Auswahl lässt sich mit Begründung und Richtpreisen exportieren.
SourcePilot ist aus unseren KI-Workshops entstanden und heute bei einem Händler produktiv im Einsatz. Die Weiterentwicklung folgt den Suchfällen, Rückfragen und Entscheidungen, die im Händlerteam tatsächlich vorkommen.
Gemeinsam mit dem Händlerteam prüfen wir, welche Schritte sich verbessern lassen. Bewährte Abläufe können anschließend auf weitere Produktgruppen oder vergleichbare Suchaufgaben übertragen werden.
Wenn dein Ablauf anders aussieht
MailGPT und SourcePilot sind konkrete Lösungen, aber nicht die Grenze. Bei individuellen KI-Abläufen beginnen wir ebenfalls mit einer wiederkehrenden Aufgabe, den verfügbaren Daten und einer klaren menschlichen Freigabe.
Das kann eine Angebotsvorbereitung, eine Bestellprüfung oder ein Ablauf über mehrere Systeme sein. Entscheidend ist nicht der Begriff „KI-Agent“, sondern die konkrete Übergabe: Welche Daten kommen hinein, welchen Vorschlag erhält dein Team, wer prüft ihn und was darf danach im Shop oder ERP passieren?
Was jeder KI-Ablauf klären muss
Bevor ein Ablauf umgesetzt wird, beantworten wir fünf Fragen. Sie entscheiden darüber, ob das Ergebnis im Alltag brauchbar ist.
FRAGE 1
Eingangsdaten
Welche Nachricht, welches Dokument oder welcher Datensatz startet den Ablauf – und wie zuverlässig ist die Quelle?
FRAGE 2
Ergebnis
Was soll am Ende vorliegen: ein Entwurf, eine Vorschau oder ein Datensatz zur Übergabe?
FRAGE 3
Angebundene Systeme
Welche Systeme liefern Kontext und wohin geht das Ergebnis zurück?
FRAGE 4
Menschliche Prüfung
Wer prüft welchen Schritt, und was passiert bei Unsicherheit oder fehlenden Daten?
FRAGE 5
Erlaubte Aktionen
Was darf die KI vorbereiten, was darf sie ausführen – und was bleibt ausdrücklich gesperrt?
Wie ein KI-Projekt beginnt
Wir starten mit einem abgegrenzten Piloten statt mit einer großen Plattform.
- 01ABLAUF
Einen Ablauf auswählen
Wir wählen eine Aufgabe, die häufig vorkommt, klar prüfbar ist und heute messbar Zeit kostet.
- 02MESSUNG
Ausgangsmessung festlegen
Vor dem Start wird festgehalten, wie der heutige Ablauf gemessen wird – Zeit, Qualität und Nacharbeit.
- 03ABNAHME
Abnahmekriterien definieren
Wir legen fest, wann das Ergebnis fachlich brauchbar ist und wer es freigibt.
- 04ENTSCHEIDUNG
Fortsetzen, anpassen oder beenden
Nach dem Piloten entscheiden wir gemeinsam auf Basis der Messung, wie es weitergeht.
Du möchtest einen konkreten Ablauf prüfen lassen? Wir schauen uns Daten, Systeme und Prüfbedarf an.
KI-Pilot klärenHäufige Fragen
Antworten zu Anwendungsfällen, Reifegrad, Kontrolle und Projektstart.
Sinnvoll ist KI dort, wo eine Aufgabe häufig vorkommt, klare Eingangsdaten hat und das Ergebnis von einem Menschen geprüft werden kann. Typisch sind Kundenanfragen, Bestellungen aus E-Mail oder PDF, Lieferinformationen und die Suche in vorhandenen Lieferantenkatalogen. Aufgaben ohne prüfbare Grundlage oder ohne Regel für Ausnahmen bleiben beim Menschen.
Ja. MailGPT ist produktiv im Einsatz – mit menschlicher Freigabe vor jedem Versand und jeder Shopware-Änderung. In einem dokumentierten A/B-Test lag die Zeitersparnis bei mindestens 25 %. Das ist keine pauschale Prognose für jedes Postfach: Mailvolumen, Datenlage und Prüfweg beeinflussen das Ergebnis. Welche Bausteine in deinem Projekt produktiv gehen, wird vor der Umsetzung fachlich geprüft und vereinbart.
SourcePilot ist aus unseren KI-Workshops entstanden und heute bei einem Händler produktiv im Einsatz: eine KI-gestützte Produktsuche in vorhandenen Lieferantenkatalogen. Er verbindet aufbereitete Lieferantendaten mit Produktauswahl, Preisgrundlage und Angebotsvorbereitung. Zusammen mit dem Team des Händlers schauen wir laufend, welche Schritte sich noch verbessern lassen, und übertragen bewährte Abläufe auf weitere Prozesse. Aussagen zu Zeitersparnis oder Trefferquoten treffen wir erst nach einer abgeschlossenen Messung.
Mitarbeitende prüfen Eingangsdaten, Vorschau und Ergebnis, bevor etwas versendet oder in einem System geändert wird. Kritische Schreibvorgänge erfolgen erst nach Validierung und bewusster Freigabe. Jeder Ablauf bekommt eine definierte Regel, was die KI vorbereiten darf und was nicht.
Mit einem abgegrenzten Piloten: Wir betrachten einen konkreten Arbeitsablauf, prüfen Daten und Systeme und legen vor dem Start Ausgangsmessung und Abnahmekriterien fest. Am Ende entscheiden wir gemeinsam, ob der Ablauf fortgesetzt, angepasst oder beendet wird. Ein kostenfreies Erstgespräch ist keine kostenfreie technische Analyse.
Der Betrieb wird projektindividuell vereinbart: etablierte Cloud-KI-Dienste, ein regional konfigurierter Endpoint oder lokal betriebene Modelle. Hostingort, Verantwortlichkeiten, Monitoring und Support werden getrennt vom Modellbetrieb festgelegt.

